Rapid Adaptive Change
Das Projekt "Rapid Adaptiv Change" beschäftigt sich mit dem Verständnis der Reaktionen von Organismen auf Umweltveränderungen, ein entscheidender Aspekt für die Bewirtschaftung und Erhaltung der biologischen Vielfalt, insbesondere im Kontext des globalen Klimawandels. Ziel ist es, verschiedene Mechanismen schneller Anpassungsänderungen beispielhaft in sechs Teilprojekten zu untersuchen. Grundlage dafür sind biologische Sammlungen der Universität Hamburg und des Leibniz-Instituts für Biodiversitätsanalyse.
Der methodische Ansatz ist taxonomisch und funktionell breit aufgestellt und umfasst Analysen auf genomischer, molekularer, morphologischer, physiologischer und ökologischer Ebene bei Tieren, Pflanzen und Pilzen. Eingesetzt werden Methoden wie experimentelle Evolution, Phylogenomik und Netzwerkanalysen. Die biologische Datenbasis stammt aus umfangreichen Sammlungen, die über 200 Jahre Biodiversität dokumentieren. Allen sechs Teilprojekten liegt ein datenwissenschaftlicher Ansatz zugrunde, der sich auf die Verarbeitung und Analyse großer und komplexer Datenmengen konzentriert.
Weitere und tiefergehende Einblicke der Unterprojekte findet ihr unten.



