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Naturwissenschaftlicher Verein in Hamburg Arbeitsgruppen Innerhalb des Naturwissenschaftlichen Vereins gibt es verschiedene Arbeitsgruppen, denen sich jedes Mitglied je nach Interesse anschließen kann, an denen man sich aber in Begleitung eines Mitgliedes auch zunächst als Gast beteiligen kann. Die Gruppen arbeiten im Labor sowie im Gelände. Anfänger werden in die Arbeitsgebiete und -methoden eingeführt. Zur Zeit bestehen folgende Arbeitsgruppen:
1. Mikrobiologische Vereinigung Hauptarbeitsgerät ist das Lichtmikroskop, in dessen Aufbau und Funktionsweise einschließlich der Mikrophotographie ausführlich eingewiesen wird. Ebenso werden die Techniken zur Herstellung mikroskopischer Präparate, sei es nun die Anfertigung von Gewebeschnitten oder der Einschluss von Mikroorganismen, vorgestellt und kommen zur praktischen Anwendung. Mit diesen Methoden werden dann Struktur und Funktion pflanzlicher und tierischer Gewebe bzw. Organe bearbeitet oder Mikroorganismen analysiert.
Diese Arbeitsgruppe ist als Untergruppe der Mikrobiologischen Vereinigung entstanden. Sie beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Erkennen und Bestimmen der Schwebewelt des Wassers, den Entwicklungszyklen einzelner Planktonorganismen sowie deren Bedeutung für die ökologische Einstufung eines Gewässers.
3. Mikropaläontologische Arbeitsgruppe
Eine schon seit den 60er Jahren bestehende Gruppe geologisch Interessierter ist 1980 insgesamt dem Naturwissenschaftlichen Verein beigetreten. Die Gruppe kommt einmal im Monat zu einer einschlägigen Vortragsveranstaltung zusammen und unternimmt unter fachkundiger Leitung Wochenendexkursionen sowie jeweils im Juni eines jeden Jahres eine mehrtägige Exkursion ins In- oder Ausland. Dabei werden sowohl geologische Formationen und Aufschlüsse demonstriert als auch Gesteine und Fossilien gesammelt und bestimmt.
5. Arbeitsgruppe für Geschiebekunde
Diese ebenfalls geologisch ausgerichtete Arbeitsgruppe hat sich auf die Norddeutsche Tiefebene spezialisiert, die ja vor allem durch die Eiszeiten geprägt worden ist. So stehen im Mittelpunkt des Interesses die Geschiebemergel von Grund-, Stau- und Endmoränen mit ihren Gesteinseinschlüssen und Fossilien, die von den Eismassen aus Skandinavien herantransportiert wurden. Man trifft sich regelmäßig zu Vortragsabenden und unternimmt Geländeexkursionen, hält aber auch Kontakt zu gleichgesinnten in- und ausländischen Gruppen.
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