Naturwissenschaftlicher Verein

Naturwissenschaftlicher Verein in Hamburg

Arbeitsgruppen

Innerhalb des Naturwissenschaftlichen Vereins gibt es verschiedene Arbeitsgruppen, denen sich jedes Mitglied je nach Interesse anschließen kann, an denen man sich aber in Begleitung eines Mitgliedes auch zunächst als Gast beteiligen kann. Die Gruppen arbeiten im Labor sowie im Gelände. Anfänger werden in die Arbeitsgebiete und -methoden eingeführt.

Zur Zeit bestehen folgende Arbeitsgruppen:

  1. Mikrobiologische Vereinigung
  2. Planktongruppe
  3. Mikropaläontologische Arbeitsgruppe
  4. Geologische Gruppe
  5. Arbeitsgruppe für Geschiebekunde
  6. Höhlengruppe Nord e.V.

1. Mikrobiologische Vereinigung

www.mikrohamburg.de

Hauptarbeitsgerät ist das Lichtmikroskop, in dessen Aufbau und Funktionsweise einschließlich der Mikrophotographie ausführlich eingewiesen wird. Ebenso werden die Techniken zur Herstellung mikroskopischer Präparate, sei es nun die Anfertigung von Gewebeschnitten oder der Einschluss von Mikroorganismen, vorgestellt und kommen zur praktischen Anwendung. Mit diesen Methoden werden dann Struktur und Funktion pflanzlicher und tierischer Gewebe bzw. Organe bearbeitet oder Mikroorganismen analysiert.

 

 

Arbeitsraum des Zentrums

für Schulbiologie und

Umwelterziehung,

Hemmingstedter Weg 142,

Klein-Flottbek

 

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2. Planktongruppe

www.mikrohamburg.de

Diese Arbeitsgruppe ist als Untergruppe der Mikrobiologischen Vereinigung entstanden. Sie beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Erkennen und Bestimmen der Schwebewelt des Wassers, den Entwicklungszyklen einzelner Planktonorganismen sowie deren Bedeutung für die ökologische Einstufung eines Gewässers.

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3. Mikropaläontologische Arbeitsgruppe

www.mikrohamburg.de

Die Mikropaläontologische Arbeitsgruppe ist 1999 aus der Mikrobiologischen Vereinigung des Naturwissenschaftlichen Vereins hervorgegangen und damit die jüngste eigenständige Arbeitsgruppe des Vereins.

Bei den monatlichen Zusammenkünften werden marine Sedimente aufgeschlossen und die in Ihnen enthaltenen Gehäuse bzw. Schalen rezenter und fossiler Foraminiferen, Ostracoden, Gastropoden und Bivalven mikroskopisch ausgelesen und bestimmt. Die bizarre Formenvielfalt wird fotografisch und auch in mikroskopischen Präparatensammlungen dokumentiert.

Foraminiferen des Mittelmeeres

Foraminiferen des Mittelmeeres

Dabei sind Ernst Haeckels berühmte "Kunstformen der Natur" die Leitbilder der Arbeitsgruppe.

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4. Geologische Gruppe

www.geogruppehamburg.de

Eine schon seit den 60er Jahren bestehende Gruppe geologisch Interessierter ist 1980 insgesamt dem Naturwissenschaftlichen Verein beigetreten. Die Gruppe kommt einmal im Monat zu einer einschlägigen Vortragsveranstaltung zusammen und unternimmt unter fachkundiger Leitung Wochenendexkursionen sowie jeweils im Juni eines jeden Jahres eine mehrtägige Exkursion ins In- oder Ausland. Dabei werden sowohl geologische Formationen und Aufschlüsse demonstriert als auch Gesteine und Fossilien gesammelt und bestimmt.

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5. Arbeitsgruppe für Geschiebekunde

www.geschiebe-nwv.de

 

Diese ebenfalls geologisch ausgerichtete Arbeitsgruppe hat sich auf die Norddeutsche Tiefebene spezialisiert, die ja vor allem durch die Eiszeiten geprägt worden ist. So stehen im Mittelpunkt des Interesses die Geschiebemergel von Grund-, Stau- und Endmoränen mit ihren Gesteinseinschlüssen und Fossilien, die von den Eismassen aus Skandinavien herantransportiert wurden. Man trifft sich regelmäßig zu Vortragsabenden und unternimmt Geländeexkursionen, hält aber auch Kontakt zu gleichgesinnten in- und ausländischen Gruppen.

Cybele bellatula

Cybele bellatula

Schwanzschild vom Trilobiten (Pygidium), Größe ca. 11 mm.
Zeit: Ordovizium / Caradoc Zone B III
Fundort: Segrahner Berg, Schleswig-Holstein

Chasmops sp.
Facettenauge vom Trilobiten (Kopfschild - Cephalon) aus dem Backsteinkalk.
Zeit: Ordovizium / Caradoc Zone C III
Fundort: Damsdorf, Schleswig-Holstein

Chasmops sp

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6. Höhlengruppe Nord e.V.

Höhlengruppe Nord e.V

Höhlengruppe Nord e.V.

Auch diese seit 1949 bestehende Gruppe ist dem Naturwissenschaftlichen Verein als Ganzes beigetreten. Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Erkundung und der Schutz von Höhlen des Naturschutzgebietes Hohenstein im Süntel und im angrenzenden Wesergebirge. Die Bestandserfassung und der Schutz der Fledermäuse macht einen wesentlichen Teil der Forschungsarbeit aus. Dieser Gruppe angeschlossen ist das Deutsche Archiv für Sinterchronologie, in dem über 700 Tropfsteine mittels einer Datenbank katalogisiert sind und für wissenschaftliche Untersuchungen bereit gehalten werden.

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