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| Sex oder Gender? Ein psychobiologischer Ansatz zum Verständnis kognitiver Geschlechterdifferenzen |
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Kerrin Christiansen und Gitta Rüscher
Institut für Humanbiologie, Universität Hamburg, Allende Platz 2, 20146 Hamburg |
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Einleitung Geschlechterunterschiede in kognitiven Fähigkeiten sind zwar von geringem Ausmaß, aber dennoch konsistent und statistisch signifikant. Frauen wird eine relativ bessere Ausbildung der verbalen Fähigkeiten zugeschrieben, Männern hingegen eine Überlegenheit in visuell-räumlichen Aufgaben. Kulturelle Prägungen durch geschlechtsspezifische Erziehung und biologische Parameter wie z. B. Hemisphärenspezialisierung oder aktivierende Wirkungen von Sexualhormonen auf das Gehirn werden zur Erklärung geschlechterdifferenter kognitiver Fähigkeiten und auch interindividueller Leistungsunterschiede in Betracht gezogen. In der vorliegenden Studie wurde die relative Bedeutung der anerzogenen Geschlechterrolle (Gender) und des Sexualhormonspiegels (Sex) für Unterschiede zwischen und innerhalb der Geschlechter untersucht.
Material und Methoden
Ergebnisse und Schlussfolgerung |
| Impressum / 7-10-2003 / R. Bergmann / http://www.biologie.uni-hamburg.de/fose03/christiansen.htm | suchen |