Biozentrum Klein Flottbek und Botanischer Garten
Universität Hamburg - Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften - Fachbereich Biologie

Abt. Angewandte Pflanzenökologie
und Nutzpflanzenbiologie

Postersession während der Auftaktveranstaltung des AK Klimawandel und Naturschutz (Foto: TuTech)

Postersession während der Auftaktveranstaltung des AK Klimawandel und Naturschutz (Foto:TuTech)

Beprobung (toxischer) Sedimente im Neufelder Watt (Foto: P.C. Hsu)

Beprobung (toxischer) Sedimente im Neufelder Watt (Foto: P.C. Hsu)

Freilandexperiment im Himmelmoor bei Quickborn (Foto: M. Vanselow-Algan)

Freilandexperiment im Himmelmoor bei Quickborn (Foto: M. Vanselow-Algan)

Hamenfischerei zur Erfassung der Fischfauna im Elbästuar (Foto: R. Thiel / D. Eick)

Hamenfischerei zur Erfassung der Fischfauna im Elbästuar (Foto: R. Thiel / D. Eick)

KLIMZUG-NORD: Querschnittsaufgabe Naturschutz

Wiebke Schoenberg

In der Querschnittsaufgabe Naturschutz (Q2) werden die im Verlauf von KLIMZUG-NORD erarbeiteten naturschutzrelevanten Ergebnisse zusammengefasst und durch weitere (extern gewonnene) Erkenntnisse ergänzt. Schwerpunkte der interdisziplinären Untersuchungen zu naturschutzrelevanten Inhalten innerhalb des Projektes, z.B. in Hochmooren der Metropolregion Hamburg (MRH) oder in urbanen Ökosystemen, werden über jährliche Treffen aller beteiligten Mitarbeiter aufeinander abgestimmt. Ziel ist, es ein dynamisches Leitbild als normativen Rahmen für die Ausrichtung des Naturschutzes zu entwickeln und Prioritäten für die künftige Naturschutzarbeit unter Berücksichtigung klimatischer Veränderungen abzuleiten. Eine erfolgreiche Realisierung dieser Zielsetzung ist nur durch intensive Zusammenarbeit mit Projektpartnern sowie Akteuren des ehrenamtlichen und des administrativen Naturschutzes in der MRH möglich.

Entsprechend wurde auf Initiative von Q2 im Jahr 2010 ein Arbeitskreis (AK) „Naturschutz und Klimawandel in der MRH“ gegründet. In dem Arbeitskreis sind KollegInnen aus verschiedenen Teilprojekten von KLIMZUG-NORD ebenso vertreten wie zahlreiche Vertreter von (Naturschutz-)Behörden und Verbänden und auch Planungsbüros aus dem Großraum Hamburg. Die jährlich stattfindenden Treffen des AK „Klimawandel und Naturschutz in der MRH“ bieten umfangreiche Informationen über aktuelle Erkenntnisse aus der Klimafolgenforschung. Um der Vielfalt der ökologisch bedeutsamen Lebensräume in der MRH gerecht zu werden und spezifische Aspekte verschiedener Ökosysteme intensiv bearbeiten zu können, haben sich zusätzliche Arbeitsgruppen (AGs) mit Teilnehmern aus KLIMZUG-NORD, Behörden und Verbänden gegründet:

Kulturlandschaft Lüneburger Heide (Foto: C. Mählmann)
Kulturlandschaft Lüneburger Heide (Foto: C. Mählmann)

Treffen der AGs finden einmal pro Quartal statt und stehen allen an einer aktiven Mitarbeit Interessierten offen.

Kontakt: wiebke.schoenberg{at}botanik.uni-hamburg.de