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  Biozentrum Klein Flottbek und Botanischer Garten
Universität Hamburg - Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften - Fachbereich Biologie
   
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   Schaugewächshäuser des Botanischen Gartens in Planten un Blomen
 

 

Sukkulentenhaus

Das Sukkulentenhaus ist den Pflanzen aus den Trockenregionen der Erde, insbesondere den Halbwüsten und Wüsten Amerikas und Afrikas, gewidmet. Klimatisch handelt es sich also um ein Kalthaus, das sich ganzjährig durch hohe Tages- und relativ niedrige Nachttemperaturen (im Winter 5-10°C), bei geringer Luftfeuchte von etwa 30% auszeichnet.

Bei den im Sukkulentenhaus kultivierten Pflanzen handelt es sich vor allem um Bewohner extrem niederschlagsamer Standorte. Sie werden als Xerophyten bezeichnet und zeichnen sich durch vielfältige Anpassungen aus, die sie dazu befähigen, lange Trockenzeiten zu überdauern.

Eine der häufigsten und in verschiedenen Familien zu beobachtenden Anpassungen ist die Ausbildung von fleischig-saftigen Geweben, die als Wasserspeicher dienen. Wegen ihrer besonderen Bauweise werden diese Pflanzen auch als Saftpflanzen (= Sukkulente) bezeichnet. Als Wasserspeicher können die Wurzeln, häufiger aber die Stämme und Blätter dienen. Die Kakteen (Familie Cactaceae) sind die bekanntesten Vertreter der Sukkulenten. Daneben kann Sukkulenz aber auch bei den Agaven (Fam. Agavaceae), sowie bei Mittagsblumen- (Fam. Aizoaceae), Wolfsmilch- (Fam. Euphorbiaceae) u.a. Familien beobachtet werden.

 

Kakteenhausgrundriss
Disa uniflora


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    Impressum   /  16-6-2010  /  Carsten Schirarend, Rolf Bergmann, Heike Wiese  /  http://www.biologie.uni-hamburg.de/bzf/garten/sukkp.htm